Ölpreise steigen weiter - Brent auf Vierjahreshoch (02.10.2018)

Die Rohölpreise sind auch am Dienstag weiter gestiegen.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 85,08 US-Dollar, zum Mittag hin ging es leicht bergab auf 84,64 US-Dollar. 

Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) lag am Mittag bei 75,34 Dollar.






Gründe für den angepannten Rohölmarkt ist das rückläufige Öl-Angebot aus Förderländern wie Venezuela oder dem Iran. Die Nordseesorte Brent kostet derzeit so viel wie letztmalig vor knapp vier Jahren.












Der Euro schwächelt weiter. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1516 US-Dollar, so wenig wie Mitte August. Davon profitiert der Dollar.

Grund für die Kursverluste des Euro waren die Worte von Claudio Borghi, dem Wirtschaftsexperten der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega. In einem Radio-Interview sagte Borghi, Italien sei mit einer eigenen Währung in der Lage, die wirtschaftlichen Probleme des Landes zu lösen. Der Euro, so Borghi, sei hingegen "nicht ausreichend", um die finanziellen Probleme Italiens zu bewältigen.

Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise legten erneut zu. Der Preis für Heizöl Standard bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern stieg auf 86,55 Euro/100 L, ein Anstieg von mehr als 2 Euro im Vergleich zum Vortag.

 

 

 

 

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